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Was ich selbst daraus lernen kann

Jeder gelangt einmal oder auch mehrmals im Leben in Situationen, wo er sich fragt, womit er das verdient hat, was ihm gerade geschieht.

Fragst du dich auch manchmal

  • warum kann es nicht leichter und einfacher gehen
  • warum habe ich kein Glück in der Partnerwahl
  • warum ziehe ich immer einen bestimmten Typus von Menschen an, denen ich helfen soll
  • warum muss das jetzt gerade passieren
  • warum kann ich es keinem Recht machen
  • warum habe ich kein Glück
  • oder gar, was habe ich verbrochen, dass das Leben mich so bestraft

Das zunächst nur einmal als Beispiele, du  kannst selbst gerne deine eigenen Fragen ersetzen, denn ich greife in diesem Blog-Artikel dieses wichtige Thema auf und hinter male es mit meinen Lieblingsgeschichten oder eigene Erfahrungen dazu.

Ich denke, dass ein Sinn wie auch Aufgabe ist, warum wir hier auf der Welt sind, zu persönlichem Wachstum zu gelangen und das Leben zu leben, was du in dem inneren deines Herzens leben willst.

Es ist jedermanns Selbstverantwortung sich täglich zu entscheiden. Denn du hast immer die Wahl, dem Leben die Richtung zu geben, in die du gelangen willst, deine Wünsche, Träume und Ziele zu erreichen.

Gerade hier in Deutschland, kann sich kein Mensch beschweren über die Möglichkeiten, die ihm geboten werden. Leider konzentrieren sich die meisten Menschen aber auf das was ihnen fehlt, als auf das was sie haben und so verpassen sie bereits das kleine Glück der Dankbarkeit für das, was Ihnen ohne ihr Zutun gegeben ist.

Für mich gibt es sechs wichtige Lebensregeln

  • Das Leben schickt dir keine Aufgaben, die du nicht meistern kannst
  • Das Leben lehrt es uns, wenn wir etwas nicht lernen wollen oder nicht loslassen können
  • Das Leben ist da, um zu wachsen
  • Glück oder Unglück ist eine Betrachtung des Blickwinkels
  • Das Leben trägt uns, wenn wir unserem Herzen folgen
  • Der wichtigste Mensch in deinen Leben bist du selbst

Dazu möchte ich heute einige Geschichten erzählen, dies passt doch zur vorweihnachtlichen Stimmung :-).

Bei meiner Suche bin ich dazu noch auf schöne Liedergeschichten gestoßen.

 

Glück oder Unglück

 

Eines Tages lief einem Bauern das einzige Pferd fort, das er für das Ziehen des Flugs dringend benötigte. Da hatten die Nachbarn Mitleid mit dem Bauern und sagten: „Du Ärmster! Dein Pferd ist weggelaufen – welch ein Unglück!“

Der Landmann antwortete: „Glück oder Unglück wir werden sehen“

Und tatsächlich kehrte nach einigen Tagen das Pferd zurück und brachte mehrere Wildpferde mit.

Jetzt sagten die Nachbarn: „Erst läuft dir das Pferd weg – dann bringt es noch ein zweites mit! Was hast du bloß für ein Glück!“

Der Bauer schüttelte den Kopf: „Glück oder Unglück wir werden sehen“

Eines der Wildpferde wurde vom ältesten Sohn des Bauern eingeritten; dabei stürzte er und brach sich ein Bein. Die Nachbarn eilten herbei und sagten: „Welch ein Unglück!“ Jetzt fehlt dir mitten in der Ernte eine wichtige Arbeitskraft.

Aber der Landmann gab zur Antwort: „Glück oder Unglück wir werden sehen“

Kurz darauf kamen die Soldaten des Königs und zogen alle jungen Männer des Dorfes für den Kriegsdienst ein. Den ältesten Sohn des Bauern ließen sie zurück – mit seinem gebrochenen Bein.

Da riefen die Nachbarn: „Was für ein Glück! Dein Sohn wurde nicht eingezogen!“

Glück und Unglück wohnen eng beisammen, wer weiß schon immer sofort, ob ein Unglück nicht doch ein Glück ist?

 

Heute bin ich glücklich

 

https://www.youtube.com/watch?v=vDR0m0S5GY0

Es war ein junger Mann, der kurz vor dem Abschluss seines Abiturs stand. Damit er auch sehr gute Schulnoten bekommen würde, trugen seine Eltern ihm auf, sich voll auf den Schulabschluss zu konzentrieren. Was würde er erst für gute berufliche Möglichkeiten haben. Also strich er alle Abende für Hobbys, Treffen mit Freunden und sonstige schöne Unternehmungen und lernte jeden Tag. Er machte einen vortrefflichen Abschluss und begann ein Studium als Arzt, aber es machte ihn nicht glücklich.

Während des Medizinstudiums trugen ihm die Eltern auf, sich auf das Studium zu konzentrieren, um sich mit einem guten Abschluss einer der begehrtesten  Stellen an einer namhaften Klinik zu sichern. Er tat es wiederum so und verzichtete auf vergnügliche Stunden, wie es seine Studienkollegen täglich machten. Er bekam die Stelle, aber es machte ihn nicht glücklich.

Mit der Zeit wurde der Sohn argwöhnisch. Er beobachtete die Menschen um ihn herum. Sie schufteten Tag für Tag, für Haus, Auto und ihre Familie zu ernähren oder ihren Kindern das Studium zu finanzieren. Wenn erst die Kinder aus dem Haus waren, dann hätten sie Zeit für sich und das Leben zu genießen.

Der Sohn entschied, ab sofort das Leben zu leben, was er leben wollte. Nach kurzer Zeit eröffnete er eine kleine Praxis auf dem Land und lebte glücklich mit seiner Frau, wie noch nie zuvor in seinem Leben.

 

Dankbarkeit

Diese Geschichte trug sich in Japan im Leben von Rengetsu, einer Zen-Anhängerin, zu.

Sie war auf einer Pilgerreise und kam bei Sonnenuntergang in ein Dorf, wo sie um Unterkunft bat. Doch die Dorfbewohner schlugen ihr die Tür vor der Nase zu. Sie waren wohl traditionell und gegen Zen eingestellt. Zen ist so revolutionär, so rebellisch, dass es traditionellen Menschen sehr schwer fällt, es anzunehmen. Wer es annimmt, wird transformiert; wer es annimmt, geht durchs Feuer und wird nie wieder derselbe sein. Traditionelle Menschen waren schon immer gegen alles, was an der Religion echt ist. Tradition ist das Unechte an der Religion. Es lebten also in diesem Dorf wahrscheinlich traditionelle Buddhisten, die Rengetsu keine Bleibe im Dorf geben wollten und sie hinauswarfen.

Die Nacht war kalt und die alte Frau ohne Bleibe, und sie war hungrig. Sie musste einen Kirschbaum auf dem Felde zu ihrem Dach machen. Es war wirklich kalt, so dass sie nicht gut schlief. Und gefährlich war es auch – wilde Tiere und alle möglichen Geräusche… Um Mitternacht wachte sie auf – sie fror erbärmlich – und erblickte über sich im Nachthimmel die vollends geöffneten Kirschblüten, die dem verschleierten Mond zulächelten. Überwältigt von dieser Schönheit stand sie auf und verbeugte sich mit folgenden Worten in Richtung des Dorfes:

Da sie so freundlich waren, mir die Unterkunft zu verweigern, fand ich mich unter Blüten wieder in der Nacht des verschleierten Mondes.

Sie verspürt echte Dankbarkeit. Aus tiefstem Herzen dankt sie den Leuten, die ihr die Unterkunft verweigert hatten, da sie sonst unter einem gewöhnlichen Dach geschlafen und diesen Segen versäumt hätte – diese Kirschblüten und ihr Wispern unter dem verschleierten Mond, diese Stille der Nacht, die tiefe Stille der Nacht. Sie ist ihnen nicht böse, sie nimmt es an. Und sie nimmt es nicht nur an, sondern sie begrüßt es, sie ist dankbar.

Ein Mensch wird augenblicklich zum Buddha, wenn er alles, was das Leben bringt, mit Dankbarkeit annimmt.

 

 Das Leben trägt Dich, wenn du es zulässt

In einem meiner letzten Blogartikel habe ich ja bereits darüber geschrieben.

In Verbindung mit diesen zwei schönen Filmtrailern vom The Secret und Der Pfad des friedvollen Kriegers, deren tiefen und weisen Inhalte mich in den letzten Jahren begleitet haben und weiterhin begleiten werden, möchte ich kurz meine Erfahrungen mit den fünf Lebensregeln schildern.

Ich war 25 Jahre sehr erfolgreich in meinem Beruf, zuletzt als Unternehmerin.

Bereits in meinem 40. Lebensjahr sendete mir das Leben Signale nach meinen 3 letzten Führungspositionen, die ich innehatte. Eine meiner Bandscheiben versagte mir den Dienst (Bandscheibenvorfall/Operation). Ich litt seit Jahren an stressbedingten Rückenschmerzen, aber wie es vielleicht vielen Menschen geht, war es für mich ein Unding, dass mein Körper mir den Dienst versagen wollte, für die Gesundheit, die ich für meine anstrengenden Führungsarbeit benötigte. Ich folge nur wenigen Jahren dieser Lebensfügung, dann trat ich wieder in das Hamsterrad ein und überhörte wieder die Signale. Es dauerte weitere 10 Jahre bis das Leben mir den Burnout schickte. Und da wurde ich endlich wach und erkannte, was ich mir jahrelang angetan hatte.

Der Burnout war für mich die Wende wieder zu lernen, meiner Intuition und meinem Herzen zu vertrauen. Diesen Zugang hatte ich bereits mit dem Eintritt in den ersten Job verloren, der mich bereits sehr nach dem Studium als Anfänger forderte.

Meine Tätigkeit hatte mir bis dahin Status, Wohlstand und Ansehen verschafft, aber all dies war nicht mehr wichtig für mich. Zusehends gewannen Werte wie Gesundheit, Freiheit, innere Zufriedenheit und inneres Glück die Oberhand. Auf meinem Weg hatte ich mir Dan Millman als Vorbild gesucht, der genau wie für mich wichtig, die Spiritualität in den Alltag zurückbringt. Erkennen, was meine Berufung ist, zu lernen auf mein Herz zu hören, authentisch und in Übereinstimmung mit mir selbst zu leben. Ebenso darauf zu achten, was ich in mein Leben ziehe und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Mit The Secret und der Quantenphysik wurde mir klar, dass wir alles erreichen und leben können, was wir wollen. DAs wir unser Leben selbst erschaffen, jeden Tag auf das Neue.

Ich habe jeden Tag die Wahl, das Beste aus meinem Leben zu machen und wenn ich einmal abtrete, wird es unter der Gewissheit sein, dass ich mein Leben gelebt und genossen habe, trotz aller Höhen und Tiefen, die einfach zum Leben dazu gehören. Manchmal reicht einfach nur die Veränderung des Blickwinkels.

 

https://youtu.be/iTkz3-MkbHE

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Herzliche Grüße

Deine Iris – dein Coach